Slow Morning bei Johanna von mintundmeer

Die liebe Johan­na habe ich lei­der noch nie per­sön­lich ken­nen gel­ernt. Irgend­wie haben wir uns immer knapp ver­passt. Aber ich glaube, dass wir uns wirk­lich gut ver­ste­hen wür­den, denn wir haben die gle­iche Vor­liebe für handge­filterten Kaf­fee. Nicht das unsere Heimat­städte weit auseinan­der liegen wür­den, aber irgend­was scheint uns immer dazwis­chen zu kom­men, mal gemein­sam einen Kaf­fee zu trinken. Ich hoffe, das wird sich noch ändern, ganz bald.

Johan­na ist vor allem durch ihren Insta­gra­mac­count mintund­meer bekan­nt. Hier zeigt sie nicht nur Ein­blicke in ihre wun­der­schöne Kiel­er Alt­bau­woh­nung, son­dern nimmt uns auch oft mit ans nahgele­gene Meer oder auf ihre zahlre­ichen Reisen. Ein Feed der trotz sein­er großen Fol­low­erzahl unglaublich authen­tisch geblieben ist.
Glück­licher­weise war Johan­na sofort offen und hat sich Zeit für für meine kleine, aber feine Kolumne Slow Morn­ing genom­men. Und wer, wenn nicht Johan­na kann uns erzählen, was zu einem entschle­u­nigten Mor­gen alles dazu gehört. Passend zum stür­mis­chen Wet­ter gön­nt Euch ein biss­chen Zeit an diesem Son­ntag­mor­gen und lernt die liebe Johan­na etwas genauer ken­nen.
1. Liebe Johan­na, wer bist Du und wie leb­st Du?
Hal­lo Schirin, wie schön, dass ich bei dir dabei sein darf! Ich bin Johan­na, 27 Jahre alt und wohne zusam­men mit meinem Fre­und in ein­er schö­nen Alt­bau­woh­nung in Kiel.
Ich studiere auf Lehramt und schreibe neben­bei meinen Blog mintund­meer und bin Teil des Blog­gerteams bei Neue Etage dem Blog für die Mar­ket­ingge­mein­schaft der Woh­nungs­baugenossen­schaften in Schleswig-Hol­stein.

 

2. Worauf legst Du Wert bei Deinem Inte­ri­or?

Mir ist es in erster Lin­ie wichtig, dass ich mich wohlfüh­le und das möglichst lange. Heißt: Ich ver­suche, seit­dem wir hier einge­zo­gen sind, bei Neuan­schaf­fun­gen von Möbeln darauf zu acht­en, dass sie sich gut in das Gesamtkonzept ein­fü­gen und nach Möglichkeit qual­i­ta­tiv hochw­er­tig und zeit­los sind.
So ist hier in den let­zten 1 1/2 Jahren, in denen ich hier wohne, ein schön­er Mix aus Erb­stück­en, Fund­stück­en, prak­tis­chen IKEA-Basics, selb­st­ge­bautem, mod­ernem Design und Klas­sik­ern ent­standen, den ich sehr mag. Das ist natür­lich ein recht langsamer Prozess, aber genau das finde ich schön und vor allem auch nachhaltig.Wenn ich dann doch mal Verän­derung brauche, nutze ich Acces­soires und Tex­tilien oder die ein- oder andere Wand wird umgestrichen. Das macht auch viel aus.

3. Wie sieht Dein Slow Morn­ing aus?

Ich ver­suche eigentlich mir jeden Mor­gen einen kleinen, entschle­u­nigten Moment zu schaf­fen. Mor­gens, im Bett mit ein­er Tasse Kaf­fee in der Hand, Nachricht­en lesen, durch Insta­gram scrollen und Musik hören. Danach darf der Tag dann starten. Das geht natür­lich nicht immer, aber ich ver­suche es so oft es geht zu schaffen.Am Woch­enende bleibe ich auch gern noch einen Moment länger liegen, dann gibt’s auch mal eine Serien­folge zum Kaf­fee dazu.

Als ich hier einge­zo­gen bin und mor­gens mit meinem Kaf­fee im Bett saß und durch die Schiebetür ins Wohnz­im­mer geschaut habe, dachte ich, dass man sich bes­timmt irgend­wann an diesen Aus­blick gewöh­nt und das er weniger beson­ders wird. Stattdessen freue ich mich immer­noch jeden Tag genau­so wie ‘damals’ — ich hoffe das hält noch länger an.

4. Worauf kannst Du Mor­gens nicht verzicht­en?

Oh, das ist ein­fach! Auf Kaf­fee. Am lieb­sten frisch gefiltert und schwarz.
5. Was macht Dich mor­gens glück­lich?
Wenn ich es schaffe mir diese Zeit zu nehmen und den Moment zu genießen. Dann ist der Start in den Tag eigentlich per­fekt.
Oh, und der Duft von frisch gebrühtem Kaf­fee 🙂Liebe Johan­na, hab ganz lieben Dank für Deine Zeit und Deine Worte. Ein Mor­gen, der gut wer­den soll, der mich entschle­u­nigt und der mich glück­lich macht, begin­nt auch bei mir mit einem frisch gebrühtem Kaf­fee. Und genau das werde ich mir jet­zt an diesem Son­ntag­mor­gen auch gön­nen. Habt es fein und auf bald.

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