Slow Morning

Guten Mor­gen ihr Lieben, seid ihr gut in den Tag ges­tartet? Mor­gendliche Rit­uale sind für mich ja sehr wichtig und ich liebe es sie immer wieder zu cele­bri­eren. Wenn ich in den sozialen Net­zw­erken unter­wegs bin, gibt es viele Men­schen, die auch diesen beson­deren Moment zu unter­schiedlichen Tageszeit­en genießen. Gle­ich­es ent­decke ich auch bei Fre­un­den oder in meinem kleinem Sozial­raum. Beson­ders bleibt mir dabei der Mor­gen in Erin­nerung. Aber nicht irgen­dein Mor­gen, son­dern der, der acht­sam ist, der entschle­u­nigt und beson­ders viel Energie für den Tag bringt. Slow Morn­ing ist hier das Stich­wort. Inspi­ra­tion fürs Auge und für die Seele, am Mor­gen, nach dem Auf­ste­hen, vor der Arbeit oder am Woch­enende.

In Zukun­ft gibt es hier eine kleine feine Kolumne mit Tipps und Ideen, um seinen eige­nen Slow Morn­ing zu find­en. Es geht mir nicht darum den per­fek­ten Mor­gen zu schaf­fen. Denn dieser ist ja bei jedem anders. Vielmehr soll es hier um Inspi­ra­tion gehen, um seinen eige­nen entschle­u­nigten Moment, mit höchst indi­vidu­ellem und per­sön­lichem Maß.

Für mich ist es zum Beispiel unab­d­ing­bar einen Kaf­fee mor­gens in Ruhe, ohne Trubel zu genießen. Der erste Kaf­fee schmeckt immer am besten, woran das wohl liegt? In der Ruhe liegt die Kraft heißt es doch so schön. Sobald also hier der ganz nor­male All­t­agswahnsinn begin­nt, nehme ich mir Zeit für meinen handge­filterten Kaf­fee. Seit neuestem auch mit frisch gemahle­nen Bohnen.

Ich bin abso­lut kein Profi auf diesem Gebi­et. Daher glaubt mir, es geht mir hier weniger um Tech­nis­ches, als mehr um den Moment der Zubere­itung. Vor einiger Zeit habe ich noch eine Kapsel­mas­chine benutzt. Das kon­nte ich aber wed­er mit meinem Hang zur Nach­haltigkeit noch mit dem Geschmack länger vere­in­baren. Auch das Argu­ment des Zeits­parens ist für mich nicht mehr rel­e­vant. Ich nehme mir die Zeit! Denn dadurch gewinne ich hap­tis­ches und visuelles Wohlempfind­en. Ja auch an stres­si­gen Wochen­t­a­gen. Auch wenn es sich dann mit Sicher­heit nicht immer so entschle­u­nigt anfühlt.

Ich gieße mir meinen Kaf­fee langsam mit einem Wasserkocher auf, der mir mit seinem lang geschwun­genen Aus­guss dabei hil­ft, meinen Kaf­fee nicht zu über­brühen. Mit passender Musik ist das fast wie Med­i­ta­tion. Ich greife gerne auf die Glaskanne von Chemex zurück. Ich mag sie auf­grund ihres wun­der­schö­nen Designs und ihrer Funk­tion­al­ität. Sie ste­ht nicht umson­st im Muse­um of Mod­ern Art in New York, ist sie doch Kanne und Fil­ter in einem.

Ein weit­er­er wichtiger Aspekt des Slow Liv­ing: Ich nutze gerne Pro­duk­te, die in ihrer Her­stel­lung von Funk­tion­al­ität und Han­dar­beit geprägt sind. Auch wenn die Investi­tion den ein oder andern zu hoch erscheint, kann ich nur immer wieder­holen, weniger ist mehr und es lohnt sich. Zu einem entschle­u­nigten Lebensstil gehört irgend­wie auch ein verän­dertes Kaufver­hal­ten. Das bedeutet dann zum Beispiel auch den Kaf­fee, aus solch wun­der­vollen, handge­fer­tigten Tassen, wie diesen zu genießen.

In einem guten Buch zu blät­tern, schaffe ich dann aber nur am Woch­enende. Dann aber auch mit Muße. Jet­zt ist es aber Zeit um ein biss­chen offline zu gehen. Schma­son­nen ver­ab­schiedet sich in eine kleine Som­mer­pause. Genießt die Sonne, den Wind oder zur Not auch den Regen. Haupt­sache ein biss­chen Time-Out. Ich melde mich zurück mit tollen  Slow Morn­ing Momenten von inspiri­eren­den Men­schen.

5 Kommentare

  1. Liebe Schirin, ich danke dir für deinen Slow-Morn­ing-Beitrag! Der Gedanke des Slow Liv­ing begleit­et mich schon sehr lange und ich freue mich immer riesig, wenn ich jeman­den tre­ffe, der das Gefühl dafür auch in sich trägt — und Worte dafür find­et 🙂 Meine per­sön­liche Slow-Morn­ing-Zele­brierung heute: Him­beeren pflück­en im Garten — voller Dankbarkeit, meinen eige­nen Garten haben zu dür­fen und voller Vor­freude auf das gesunde Früh­stück. P.S. Tolle Pro­duk­tauswahl für deinen Slow-Morn­ing-Kaf­fee! Der Kessel ste­ht auch auf meinem Wun­schzettel 😉 Ganz liebe Grüße und eine schöne, entschle­u­nigte Som­mer­pause! Lena

    • Liebe Lena,
      das kann ich nur zurück­geben, ich freue mich auch immer wieder Men­schen zu find­en, die auch so denken. Liebe Grüße in Deine schö­nen vier Wände!

  2. Hal­lo Schirin, danke für diese tolle Inspi­ra­tion über Slow Liv­ing und die schö­nen Bilder. Die hüb­schen Tassen sind mir sofort ins Auge gefall­en, da ich schon länger auf der Suche nach handge­fer­tigten Tassen mit heller Glasur bin. Wo hast du diese schö­nen Tassen denn gefun­den?

  3. Vor einem gemeinen Unfall 2016 sah bei mir jed­er Mor­gen gle­ich aus. Den Weck­er gestellt, dass ich vor mein­er Fam­i­lie geweckt werde. Leise in die Küche und mir einen guten Espres­so gekocht, am Lieb­sten mit guten Erin­nerun­gen gekauft oder von Fre­un­den aus der Welt geschickt bekom­men. In der aktuellen Lieblingstasse mit Milch aufgegossen. Und schwup­ps nochein­mal für 20 Minuten ins Bett. Schmök­ern, jeden Schluck genießen .. dann Lauf­schuhe an und eine kleine Mor­gen­runde im Wald. Und noch immer schlafen alle. Jet­zt suche ich ger­ade nach mein­er neuem passen­dem Rit­u­al. Ich freue mich — Ruhe ist dabei ganz wichtig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.