Zugemüllt und aussortiert: 8 Tipps wie Du weniger Müll produzierst

… Schluss mit dem Müll. Sage ich mir jedes mal, wenn ich vom Einkaufen nach Hause komme, wenn ich im Haus aufräume oder wenn ich durch unsere Straßen gehe. Und ich weiß vie­len von Euch geht es auch so. Daher gibt es heute mal einen kleinen Exkurs auf meinem Blog. Auf meinem Insta­gram Pro­fil the­ma­tisiere ich das The­ma Nach­haltigkeit immer mal wieder und die Beiträge, die sich darunter sam­meln sind so inspiri­erend, dass es viel zu schade wäre, wenn sie in den Massen der Fotos unterge­hen. Lange Rede kurz­er Sinn, ich habe mir mal die Mühe gemacht, all Eure Ideen und Inspi­ra­tio­nen zu einem nach­halti­gen Leben mit weniger Ver­pack­ungsmüll und mehr Achtung unser­er Ressourcen gegenüber hier zusam­men zu fassen. Vielle­icht bleibt dieser Post ein­ma­lig, vielle­icht aber auch nicht.

Los geht’s. Ach­ja, gle­ich vor­weg, ich stelle mich nicht mit erhoben­em Zeigefin­ger wir hin. Vielmehr soll dieser Beitrag es ein klein­er Appell sein, der zum Nach­denken anre­gen soll. Von Euch für Euch. Ganz sich­er glaube ich aber daran, dass es der Welt bess­er geht, wenn jed­er ein oder zwei Aspek­te beachtet und umset­zt.

1. Keine Tüten mehr benutzen: “Mach ich doch schon lange”, denkt ihr jet­zt bes­timmt. Das ist super, aber wie wiegt ihr zum Beispiel Euer Obst und Gemüse beim Einkaufen? Hier hat die liebe Ulrike aka don­ner­stag­son­ntag eine super Idee: Ein­fach kleine Tüll­beu­tel nähen, die wiegen kaum was und sind zig mal wiederver­w­ert­bar. Oder ein­fach auf dem Markt das Gemüse direkt in die Korb­tasche wan­dern lassen.

2. Seife statt Duschgel und Essig statt Weich­spüler. Dieser Tip kommt unter anderem von Emi­ly aka mis­semi­ly­him­beer. Auch wir benutzen schon seit einiger Zeit wieder Seife anstatt Duschgel. Ich empfinde das nicht nur für einen sparsameren Umgang mit Müll bere­ich­ernd. Ich finde, dass ein Stück Seife auch viel länger hält als eine Flasche Duschgel.

 

3. Essig­wass­er zum Putzen benutzen: Was ich noch nicht aus­pro­biert habe, aber worauf die gute Emi­ly schwört, ist ihr selb­st­gerechter Orangen­reiniger. Ein­fach Essig­wass­er und Orangen­schalen mis­chen, ein paar Tage ste­hen lassen und der Duft soll sagen­haft sein. Auf warmes Essig­wass­er beim Putzen schwört auch liv­ingliebe.

4. Milch und Joghurt in Mehrweg­gläsern kaufen: In fast jedem gut aus­ges­tat­tet Super­markt gibt es mit­tler­weile Milch und Joghurt in Mehrweg­gläsern, sowohl bio als auch nicht bio. Klar schleppt man dann etwas mehr, aber zugle­ich ver­mei­det man auch wieder ein mal eine Menge Ver­pack­ungsmüll.

 

5. Kaffe: Ohne gehts nicht. Das muß hier fest­ge­hal­ten wer­den. Aber muss es zum Beispiel die Zubere­itung über eine Kapsel­mas­chine sein? Handge­filtert in kom­postier­barem Fil­ter oder in einem Met­all­fil­ter, wie das die liebe Mary aka mary­loh macht, geht auch und schmeckt sog­ar noch frisch­er und aro­ma­tis­ch­er. Aber nicht nur die Zubere­itungsmeth­ode spart unglaublich viel Müll, auch der Verzicht auf einen To Go Bech­er, der sofort im Müll wan­dert. Da hast Du ganz recht liebe Julia aka maulwurf­shuegelig, das ken­nen wir alle, schnell einen Kaf­fee unter­wegs holen, beson­ders dann wenn ich einen super genialen Coffeshop auf meinem Arbeitsweg habe. Aber warum nehmen wir nicht ein­fach einen Bech­er dafür mit? Sehr zu empfehlen ist hier zum Beispiel der Keep cup, ich liebäu­gle ger­ade mit ein­er Glas­vari­ante.

6. Dop­pelt ver­packt? Das bet­rifft vor allem Süßigkeit­en. Es gibt enorm wieviele Pro­duk­te, die min­destens dop­pelt ver­packt sind. Oft­mals kann man dieses schon beim Einkaufen erah­nen und es lohnt sich zu über­legen, ob es nicht auch andere Vari­anten gibt, mit weniger Ver­pack­ung.

7. Öfter mal auf den Markt gehen, denn hier gibt es wirk­lich kaum Ver­pack­ung. Ausser­dem sprießen in vie­len Großstädten ger­ade die Unver­pack­tlä­den wie Pilze aus dem Boden. Auch hier in Bre­men haben wir einen. Dafür lohnt es sich Ein­weg­gläs­er und kleine Beu­tel zu sam­meln.

 

8. Sel­ber back­en: Das spart nicht nur Ver­pack­ung, son­dern auch Palmöl. Denn mit­tler­weile steckt in so vie­len Super­mark­t­pro­duk­ten Palmöl drin und dieser erhöhte Ver­brauch hat oft zur Ursache, dass in Län­dern wie Indone­sien, wertvolle Regen­wald­flächen ver­nichtet wer­den, um wiederum Palmöl anzubauen. Eine Tat­sache, die mir bis vor kurzem  nicht bewusst war.

Habt ihr noch mehr Ideen? Dann her damit und am lieb­sten hier unter diesem Post, so dass ein kleines Sam­mel­suri­um mach­bar­er Vorschläge zur Ver­pack­un­sgver­mei­dung entste­ht. Habt eine feine Woche.

2 Kommentare

  1. Liebe Schirin,

    so ver­suche ich nach­haltiger zu leben:
    — Leitungswass­er trinken
    — unter­wegs immer eine Trink­flasche mit­nehmen (Glas, Met­all)
    — Wurst, Käse, But­ter in mit­ge­bracht­en Dosen einkaufen
    — Super­märk­te mei­den
    — weniger neu kaufen son­dern sec­ond­hand (Gebraucht­es gibt’s ohne Ver­pack­ung)
    — bio, region­al und saison­al auf dem Markt, beim Bauern holen
    — Seife beste­ht lei­der fast immer aus Palmöl (es gibt aber Alter­na­tiv­en zum Beispiel im Welt­laden habe ich palmöl­freie gese­hen)
    — repari­eren und sel­ber machen
    — Ecosia als Such­mas­chine nutzen
    — wenige aber hochw­er­tige Dinge kaufen (besitzen), die eine lange Leben­szeit haben
    - Stoff­taschen­tüch­er anstatt Weg­w­erf­taschen­tüch­er benutzen
    - Waschmit­tel und Spülmit­tel sel­ber machen und in die alten Kanis­ter (z.Bsp. von Ecosia) umfüllen. Rezept und Umset­zung ist ganz ein­fach (Kern­seife von Sonett » lei­der mit Palmöl reiben und mit Waschso­da in heißem Wass­er mehrmals umrühren. Wenn das Ganze kalt ist, kann ein ätherisch­er Duft rein, ich nehme Laven­del.)
    Rezept ist von hier:
    http://www.stoffwindel-design.net/shop_content.php?coID=104
    Ganz liebe Grüße, Kathrin

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