Bei Schmasonnen zu Hause — Best of 2016

 

 

Das Jahr neigt sich dem Ende und es wird Zeit ein kleines Resume zu ziehen. Denn Schma­son­nen ist gestern drei Jahre alt gewor­den. Da ich kein Men­sch großen Auf­se­hens bin, wird auch der 3. Blogge­burt­stag ohne viel Tam­tam erfol­gen. Stattdessen will ich mit Euch zurück­blick­en, in ein Jahr, das gefühlt noch nie so schnell herumging wie dieses. Und das ist nicht nur so dahin gesagt. Auch wenn ich mich manch­mal frage, ob wir das zu jedem Jahr sagen und es durch unsere Retrop­er­spek­tive gar kein andere Möglichkeit gibt zu fühlen. Aber dur­chaus kann ich von diesem Jahr sagen, dass ich angekom­men bin, angekom­men in der Blo­gosphäre. Schma­son­nen hat dieses Jahr an Gesicht gewon­nen, im dop­pel­ten Sinne. So gibt es hier dur­chaus mehr von mir und meinen per­sön­lichen Gedanken zu erfahren. Zugle­ich wächst mein Bekan­ntheits­grad im dig­i­tal­en Raum. Das freut mich wirk­lich sehr, denn in diesem Jahr habe ich mit meinem Blog auch Rückschläge erfahren, die mich kurzweilig auch zum Aufhören bewegt haben. Aber zum Glück nur kurzweilig.
Doch sich und seinem Stil in solchen Momenten treu zu bleiben, ist für mich nicht nur die Basis meines Blogs, son­dern auch meine per­sön­liche Erken­nt­nis für dieses Jahr. So bin ich nicht dem Trend dun­kler Far­ben und großbedruck­ter Tape­ten hin­ter­herg­er­an­nt, son­dern verehre nach wie vor den skan­di­navis­chen Stil, mit viel Weiß. Und auch wenn ich schon immer einen sehr reduzierten Stil hat­te, ist er dieses Jahr noch min­i­mal­is­tis­ch­er und noch natür­lich­er gewor­den. Ich glaube sowieso, dass es das Erfol­gsrezept eines indi­vidu­ellen Wohn­stils ist, sich selb­st treu zu bleiben und den eige­nen Werten und Überzeu­gun­gen in den eige­nen vier Wän­den Platz zu geben.
Dass heißt nicht, dass sich Dein Zuhause nicht verän­dern sollte. Auf keinen Fall. Auf den Maßstab kommt es an. Verän­dere ich mein Haus, meine Woh­nung, weil es trend ist oder weil es die Lebenssi­t­u­a­tion hergibt. Wenn ich auf das Jahr zurück­blicke, gab es bei uns dur­chaus ein paar Verän­derun­gen. So hat der Inhalt meines Bücher­re­gals an Farbe ver­loren.
Vielle­icht erin­nert ihr Euch, das Regal, dessen Inhalt far­blich sortiert ist. Es war mir irgend­wann zu unruhig, denn durch den Fam­i­lien­zuwachs gab es hier dur­chaus viel Unruhe. Da brauchte ich eher einen Ruhe­p­ol, auf den ich täglich blicke.

 

Eine weit­ere Verän­derung hat eben­falls mit dem Fam­i­lien­zuwachs zu tun. Im Flur schmück­en jet­zt zwei Hängeschränke die grau gestrich­ene Wand. Wichtig war mir dabei, den gle­ichen Farbton zu nutzen, wie er schon an der Wand vorhan­den ist. Dadurch fällt er näm­lich kaum auf und bietet trotz­dem den lang ersehn­ten Stau­raum.

 

 

 

 

Neben meinem kurzen Aus­flug in die Urban­jun­gle Welt, den ich Ende des Jahres auf­grund man­gel­nder Kom­pe­ten­zen been­det habe, ist es mir dur­chaus wichtig, natür­lichen Ele­menten und Stof­fen eine Bühne zu geben. Holz ist ein Ele­ment, dass ich schon immer sehr mochte. Wenn ich mir in diesem Jahr etwas gegön­nt habe, dann eine Schüs­sel aus Holz.
Aber auch die Jahreszeit­en haben dieses Jahr im Hause Schma­son­nen eine große Rolle gespielt. Beson­ders im Herb­st und den let­zten Win­ter­wochen. Ein weit­er­er Höhep­unkt des Jahres war neben der Blogst, die Inter­viewan­frage von Indre. Ihr Blog MIMA ist ein­er mein­er Favorites hier und um somehr habe ich mich darüber gefreut, dass sie beim Mon­tagsin­ter­view auch und vor allem etwas über meine Arbeit mit Men­schen mit Behin­derung wis­sen wollte. Denn das ist lei­der immer noch all zu oft ein Tabuthe­ma.
Neben meinem Blog ist Insta­gram ein Medi­um, welch­es ich reich­lich nutze zur Inspi­ra­tion und zum Inspiri­eren. Und deshalb gibt es hier mal zur Feier des Tages, die drei beliebtesten Insta­gram­bilder. Soooooo, etwas Ruhe bid­dddde, Trom­mel­wirbel Tatatataaaaa:

 

 

Es war ein schönes Jahr, auch ein trau­riges, mit per­sön­lichem Ver­lust, der unser Lebens ganz schön verän­dert hat. Für das kom­mende Jahr tanzen viele Ideen in meinem Kopf herum und warten darauf umge­set­zt zu wer­den. Meine Heimat­stadt soll mehr zur Gel­tung kom­men, das Bre­men, wie ich es sehe, möchte ich Euch gerne zeigen. Gewohnt unregelmäßig ohne Druck und ohne Zwang geht es hier näch­stes Jahr weit­er. Habt einen guten Rutsch. Auf bald!

4 Kommentare

    • Liebe Juli­ka,
      danke Dir für Deine lieben Worte. Ich freu mich sehr Dich auf der Blogst ken­nen gel­ernt zu haben und vielle­icht sehen wir uns ja bald mal wieder.

  1. Liebe Schiri, ich freue mich auf das neue Jahr mit Dir! Immer wenn ich Deinen Blog lese, fange ich an, hier zuhause auszu­mis­ten und Dinge umzustellen. Das mache ich eh für mein Leben gern, aber Deine Bilder sind Inspi­ra­tion pur.

    Vielle­icht laufen wir uns ja mal im echt­en Leben über den Weg, würde mich freuen.
    Liebe Grüße und fro­hes Neues aus Hast­edt von Stef­fi

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