Glücksfund bei Susanne aka @fraeuleinnussboeck

Es ist mal wieder Zeit für meine Lieblingskolumne Glücks­fund. Zur Erin­nerung, hier dreht sich alles um glück­selige Funde von kleinen und großen Schätzen im Inte­ri­or­bere­ich im realen Leben. Ihr ken­nt bes­timmt auch diese Geschicht­en:  das mid­cen­tu­ry Side­board, das die Fre­undin auf dem Sper­rmüll gefun­den hat oder die tolle Lampe, die die Kol­le­gin von ihrer Oma geschenkt bekom­men hat. Dass sind genau die Geschicht­en, die ihr mir und allen hier erzählt. Also, vielle­icht habt ihr ja auch so eine tolle Gesichte mit einem Eur­er lieb­sten Möbel­funde. Erzählt sie, zeigt sie, pin­nt sie und zaubert damit zugle­ich ein biss­chen indi­vidu­elle Möbel­liebe in die Inte­ri­or­welt.

Heute ist Susanne aka Fraeulein Nuss­boeck hier zu Besuch. Ihre Bilder ver­folge ich schon lange über die Wohn­com­mu­ni­ty SoLebIch. Ich mag ihren indi­vidu­ellen Stil und ihre Arrange­ments von Prints und anderen Lieb­seel­igkeit­en an ihren vier Wän­den — absoluter Wieder­erken­nungswert — mit so viel Liebe zum Detail. Aber seht selb­st:

Liebe Susanne, wer und was steckt hin­ter Fraeulein Nuss­boeck?

Ich heiße Susanne und wohne mit meinem Lebens­ge­fährten und unseren Kindern mit­ten in der Münch­n­er Innen­stadt in einem weit über 100 Jahre alten Haus. Unser Vier­tel wurde früher das Glass­cher­ben­vier­tel genan­nt, und ein biss­chen von diesem ” Kiez-Charme” ist auch immer noch erhal­ten.

So ist es z.B. vol­lkom­men nor­mal dass alle Leute ihre alten Sachen, vom Hock­er über das Sofa bis hin zum Kühlschrank vors Haus auf die Straße stellen und warten bis es jemand mit­nimmt. So kamen wir auch zu unserem Schreibtisch, ein handge­fer­tigtes Stück aus den 1950er Jahren.
Mein Mann stand eines Nach­mit­tags damit in unserem Hof und präsen­tierte uns das gute Stück. ” Das kommt in meine Werk­statt!” Nein nein, nix da, das ist so toll, das wollen wir in der Woh­nung haben.
Erst stand er gut ein Jahr im Zim­mer unser­er Tochter, die sich jet­zt aber was mod­erneres mit Schubladen gewün­scht hat. Nun bin ich die Besitzerin und geb ihn ver­mut­lich nicht mehr her! Obwohl, wer weiß was sich als näch­stes find­et…
Tolle Geschichte und toller Schreibtisch. Sowas habe ich noch nie gese­hen. Und wie bist Du zu diesem tollen alten Schrank in Dein­er Küche gekom­men?
In meinem Fre­un­des-und Fam­i­lienkreis bin ich offen­sichtlich die Einzige, die ein Herz für alte Möbel hat. Meine Groß­cou­sine, die in einem wun­der­schö­nen alten Fach­w­erkhaus wohnt, wollte ihre Innenein­rich­tung mod­ernisieren und schenk­te mir kurz­er­hand all ihre alten Erb­stücke! Nicht nur diesen wun­der­schö­nen Brotschrank, son­dern auch die Glasvit­rine, der ich noch einen weißen Anstrich ver­passt habe. Danke, Gabi! 🙂
Du bist ja ein wirk­lich­er Glück­spilz. Hast Du son­st vielle­icht noch ein Tipp, wie man solche Schätze am besten find­en kann?
Glück im Spiel hab ich ja über­haupt nicht, aber beim Schatz­suchen finde ich immer was. Der Keller des Kinder­gartens, in dem ich seit fast 7 Jahren arbeite, ist eine wahre Fund­grube. Und wie gesagt, nie­mand auss­er mir find­et Gefall­en an den alten Sachen. So sind vom Kinder­garten schon die orange­far­bene Schreibtis­chlampe, der alte Küchen­tisch und der Roll­wa­gen aus Met­all zu mir gezo­gen.
Mein Mann hil­ft mir immer beim auf­polieren und ich freu mich jedes­mal als wäre Wei­h­nacht­en!

 

 

Eine tolle Quelle für alte Sachen ist das Gebraucht­waren­haus, da gehe ich regelmäßig shop­pen und komme jedes­mal mit neuen Sachen nach Hause. Mein aktuelles Lieblingstück ist die Holzschale in Ananas­form, die ich an die Wand gehängt habe.

 

Meinen heißgeliebten Schreibtis­chstuhl habe ich über Kleinanzeigen gefun­den. Allerd­ings musste mein armer Mann dafür durch halb Bay­ern fahren… auf dem Land wohnen offen­sichtlich viele Men­schen, die die antiken Möbel­stücke ihrer Ver­wandtschaft ein­fach nur loswer­den wollen. Der tolle Stuhl war fast geschenkt!

 

Von den schwedis­chen Regalen und Kom­mod­en kon­nte ich mich schon immer gut tren­nen, meine alten Schätze gebe ich aber nie wieder her!
Liebe Susanne, feinen Dank für Deine Geschichte und Deine Tipps und ich bin ges­pan­nt, was als näch­stes den Weg zu Dir find­et!

2 Kommentare

  1. Hui, Möbel, die auf der Straße ste­hen? Das gibt’s hier nicht:-(.
    Aber ich finde dafür auf Flohmärk­ten oft schöne Schätzchen:-).
    Mein Tipp für alle Bay­ern: der Antik­markt in Bam­berg…

    Viele Grüße
    Katrin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.